Lungenfunktion/Allergologie
Lungenfunktionsprüfung:
Blutgasanalyse:
Der Sauerstoffgehalt im Blut kann mittels Fingerclip schmerzfrei ohne Blutentnahme ermittelt werden (Pulsoxymetrie). Genaueren Aufschluß über die Blutgase incl. Kohlendioxid, Säuregehalt, Blutfarbstoff usw. liefert die Blutgasanalyse aus einem Blutstropfen aus dem Ohr.
Allergietests:
Hierbei werden die vermuteten allergie-auslösenden Stoffe (z.B. Baumpollen,Tierhaare, Milben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel oder auch Insektengifte) in wässriger Lösung auf die Haut am Unterarm gegeben. Anschließend erfolgt ein minimales einstechen mit einer speziellen feinen Nadel oder einer Art Stempel. Dies ist für den Patienten kaum spürbar und häufig auch schon bei Kindern im Grundschulalter durchführbar. Hierdurch kann ein Bruchteil der Lösung in die Haut eindringen und eine lokale Reaktion auslösen. Im positiven Fall bildet sich innerhalb von ca. 20 Minuten eine kleine Quaddel und Rötung ähnlich wie bei einem Brennesselkontakt, die sich nach ca. einer Stunde wieder zurückbildet.
Aufgrund der Reaktionsmuster kann man das persönliche Allergieprofil ermitteln und entsprechende Konsequenzen ergreifen wie z.B.:
Spezifische Immuntherapie („Desensibilisierung"):

Sie können sich hierzu unsere Patienteninformation herunterladen (.pdf, 221KB).
Hier finden Sie weitere Informationen im Faltblatt-Allergie (.pdf)
- Spirometrie (einfache Lungenfunktionsprüfung, auch bei Kindern möglich)
- erweiterte Lungenfunktionsprüfung (Bodyplethysmographie)
- Sauerstoffmessung (Pulsoxymetrie), Blutgasanalyse
- Allergietests (Haut-, Blut- und Provokationstests)
- spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung, „Allergie-Impfung“)
Hierbei
wird die Funktion der Atemwege/der Lunge in der Regel in einer
Glaskabine („Telefonzelle") gemessen. Der Patient befolgt dabei ein
paar Atemkomandos während die entsprechenden Parameter registriert
werden. Die Untersuchung gelingt häufig auch schon bei Kindern im
Vorschulalter, zumal wir auch über ein spezielles
Kinderanimationsprogramm und entsprechende Erfahrung speziell mit
dieser Altersgruppe verfügen. Sollte aus verschiedenen Gründen eine
Untersuchung in der Kabine nicht möglich sein, können wesentliche Teile
auch außerhalb durchgeführt werden.
Blutgasanalyse:
Der Sauerstoffgehalt im Blut kann mittels Fingerclip schmerzfrei ohne Blutentnahme ermittelt werden (Pulsoxymetrie). Genaueren Aufschluß über die Blutgase incl. Kohlendioxid, Säuregehalt, Blutfarbstoff usw. liefert die Blutgasanalyse aus einem Blutstropfen aus dem Ohr.
Allergietests:
Hierbei werden die vermuteten allergie-auslösenden Stoffe (z.B. Baumpollen,Tierhaare, Milben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel oder auch Insektengifte) in wässriger Lösung auf die Haut am Unterarm gegeben. Anschließend erfolgt ein minimales einstechen mit einer speziellen feinen Nadel oder einer Art Stempel. Dies ist für den Patienten kaum spürbar und häufig auch schon bei Kindern im Grundschulalter durchführbar. Hierdurch kann ein Bruchteil der Lösung in die Haut eindringen und eine lokale Reaktion auslösen. Im positiven Fall bildet sich innerhalb von ca. 20 Minuten eine kleine Quaddel und Rötung ähnlich wie bei einem Brennesselkontakt, die sich nach ca. einer Stunde wieder zurückbildet.
Aufgrund der Reaktionsmuster kann man das persönliche Allergieprofil ermitteln und entsprechende Konsequenzen ergreifen wie z.B.:
- medikamentöse Therapie (Allergietabletten, Nasensprays etc.)
- Meiden von Allergenen (z.B. bestimmte Nahrungsmittel, milbendichte Matratzenüberzüge etc.)
- Spezifische Immuntherapie („Desensibilisierung") s.u.
Spezifische Immuntherapie („Desensibilisierung"):

Diese
wird auch Hyposensibilisierung oder Allergie-Impfung genannt. Ziel der
Therapie ist es, das Immunsystem an das jeweilige Allergen (z.B.
Gräserpollen oder Hausstaubmilben) schrittweise zu gewöhnen, um
überschiessende Abwehrreaktionen zu verhindern. Hierdurch wird das
Auftreten allergischer Symptome wie Heuschnupfen deutlich gemindert,
z.T. sogar vollständig beseitigt. Die Therapie erfolgt in der Regel
durch kleine Injektionen in den Oberarm. Auch wenn die Behandlung nicht
gefährlich ist, bitten wir Sie, nach der Injektion ca. 30 Minuten
Beobachtungszeit in unserer Praxis einzuplanen.
Sie können sich hierzu unsere Patienteninformation herunterladen (.pdf, 221KB).
Hier finden Sie weitere Informationen im Faltblatt-Allergie (.pdf)



